Projekte

Starke Klasse – Ein Weg die Klassengemeinschaft zu stärken

Im Schuljahr 2016/2017 haben wir uns dazu entschieden, unseren Bemühungen hinsichtlich der Überarbeitung der Regeln zum Zusammenleben an der Bruchschule mit dem Projekt „Starke Klasse“ der Uni Münster eine solide Basis zu geben.

Es geht darum, sogenannte „starke Klassen“ zu bilden, in dem die Kinder durch kleine Impulse, Übungen und Techniken lernen einen Klassenverband zu bilden, der sich durch Zusammenhalt aushzeichnet und in dem alle Kinder gemäß unseres Leitbildes leben – lernen – lachen können.

Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten der Uni Münster.

Luft zum Lernen – vielfältige Kompetenzerweiterung im Freien“schule_der_zukunft_angemeldet_2016-2020

Im Aktionszeitraum 2016-2020 haben wir uns erneut dazu entschlossen, uns für die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ zu bewerben. Ziel ist es, unser „grünes Klassenzimmer“ zwischen den Obtsbäumen und der wilden Wiese zu reaktivieren.

Die kreisförmig angeordneten Sitzbänke sind so gestellt, dass eine ganze Schulklasse die Möglichkeit hat, den Unterricht im Freien durchzuführen.

Damit ein sofortiger und uneingeschränkter Einsatz bei gutem Wetter möglich ist, werden im Rahmen der Kampagne folgende Einzelprojekte mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt:

  • Starterset „grünes Klassenzimmer“ (bestehend aus einer Box mit zusätzlichen Decken als Sitzgelegenheiten, Klemmbrettern, Stiften, Schreib- / Zeichenpapier, Straßenkreide, etc…)
  • Umgestaltung / Neugestaltung des bereits vorhandenen Lernraums (z. B. Holz abschleifen und neu streichen, neue Sitzgelegenheiten schaffen, etc…)
  • Bauen und Aufstellen mehrerer Insektenhotels
  • Anbringen von Vogelnistkästen
  • Aktive Baumpflege betreiben (zurückschneiden, vor Schädlingen schützen, neue Bäume pflanzen, etc…)
  • Bewegungsangebote schaffen

Ein „grünes Klassenzimmer“ bietet aus unserer Sicht die Möglichkeit, allen Schülerinnen und Schülern unserer Schule einen „Raum“ zum besonderen Lernen zu bieten. Die frische Luft und die anregende Umgebung können dazu beitragen, dass den Kindern neue Impulse geliefert werden und somit ein Kontrast zum oftmals anstrengenden Klassenunterricht entstehen kann. Insbesondere verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler können von unserem „grünen Klassenzimmer“ profitieren, da sie auf diese Art und Weise in eine offene und vielseitige Umgebung zum Lernen gebracht werden.

„Luft zum Lernen – vielfältige Kompetenerweiterung im Freien“ bedeutet, dass wir -in allen Fächern- mit unserem „grünen Klassenzimmer“ einen wichtigen Schritt für die Gesundheitserziehung unserer Schülerinnen und Schüler leisten. Lernen in der Natur bedeutet für uns Lernen mit allen Sinnen und einem gleichzeitigen Gegenpol zum häufig von Tablet, Smartphone und Playstation geprägten Nachmittag / Abend unserer Kinder.

Es ist angedacht, im Zeitraum der Kampagne die Einzelprojekte zu verwirklichen und gleichzeitig im Rahmen der Schulentwicklung das „grüne Klassenzimmer“ im schulinternen Curriculum zu verankern. In allen Fächern sollen Möglichkeiten festgelegt werden, in denen das „grüne Klassenzimmer“ als Lernort zum Einsatz kommt.

Können Sie uns vielleicht helfen? Sind Sie handwerklich geschickt? Kennen Sie einen zu unserem Konzept passenden Betrieb, den wir als Partner gewinnen könnten? Melden Sie sich bei uns – wir freuen uns auf Ihre Hilfe und Ideen?

Künste öffnen Welten

Relativ kruzfristig erhielten wir den Zuschlag für ein Projekt, initiiert durch Frau Nies (Mitarbeiterin der Wittener Werkstast) und Frau Seitzek (Museumspädagogin). Das Bündnis aus WERK°STADT (Soziokulturelles Zentrum), Märkisches Museum (Kunstmuseum) und der Bruchschule plant in der Mittelstadt Witten das Jahresvorhaben „Kulturdetektive“. Die teilnehmenden Kinder beschäftigen sich in den Sparten bildende Kunst, Museumspädagogik und neue Medien mit ihrem neuen/alten Wohnraum Witten.

Etwa durch die eigene Erstellung einer sogenannten Actionbound Rallye im Stadtraum erschließen sich die Kinder ihren Wohnort und lernen neue Orte kennen. Die Actionbound Rallye wird für das Märkische Museum, die WERK°STADT und den Stadtteil konzipiert.

In einem zweiten umfassenden Projektteil werden die Kinder mit Pinsel und Farbe kreativ. Inspiriert durch Besuche im Märkischen Museum machen die Kinder eigene Erfahrungen beim Werkeln. Sie setzen sich künstlerisch mit ihrem Wohnort und den Kulturangeboten auseinander.

Am Ende jeden Projekthalbjahres gibt es eine große Präsentation. Die Kinder präsentieren ihren Mitschülern, Freunden und Familien ihre Rallye und Ausstellung. Hier können die Eltern per App mit ihren Kindern gemeinsam die Rallye durchlaufen. Die Bilder der Kinder werden über den Präsentationstag hinaus in der großen Halle der WERK°STADT ausgestellt und sind während der Öffnungszeiten für Jedermann zugänglich.

Fortschritte des Projektes werden über den Menüpunkt  Aktuelles
nach und nach veröffentlicht.

(Quelle: Projektantrag der Wittener Werkstadt durch Frau Nies)